Erkrankungen

Postthrombotisches Syndrom – Folgeschaden einer Thrombose, Behandlung München

Was ist ein Postthrombotisches Syndrom?

Das Postthrombotische Syndrom (PTS) beschreibt Folgeerscheinungen, die in nach einer tiefen Venenthrombose Wochen, Monate oder auch Jahre später auftreten. Es kommt relativ häufig vor und kann das Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen, weshalb es so früh wie möglich adäquat behandelt werden sollte.

Die minimal-invasive operative Behandlung eines Postthrombotischen Syndroms bildet einen Schwerpunkt innerhalb unseres Leistungsspektrums als Spezialinstitut für Venenchirurgie in München.

Wie entsteht ein Postthrombotisches Syndrom?

Wie bereits erwähnt, entsteht ein PST infolge einer tiefen Venenthrombose. Als Thrombose wird eine Gefäßstörung bezeichnet, bei der ein Thrombus (Blutpfropf) ein Gefäß teilweise oder ganz verschließt. Eine Thrombose kann an sämtlichen Blutgefäßen auftreten.

Ein Postthrombotisches Syndrom entsteht durch ein teilweises Zurückbleiben der Verschlüsse in der betroffenen Vene und Schäden an den Venenklappen. Übergewicht und ein höheres Lebensalter begünstigen die Entstehung eines Postthrombotischen Syndroms.

venendiagnostik muenchen 02 - Postthrombotisches Syndrom

Welches sind typische Symptome für ein Postthrombotisches Syndrom?

Erste Anzeichen sind ein Anschwellen des betroffenen Beines wie auch Schmerzen, Schwere und Spannungsgefühle in der Haut. Im fortgeschrittenen Stadium können sich Krampfadern, Hautveränderungen und auch ein Offenes Bein (Ulkus Cruris = schlecht heilende Wunde) entwickeln.

Wie wird ein Postthrombotisches Syndrom diagnostiziert?

Nach der Erhebung der Krankheitsgeschichte (Anamnese) gibt eine Ultraschalluntersuchung Auskunft über den Zustand der betroffenen Gefäße. Als hochspezialisiertes Institut für Venenchirurgie in München sind wir die erste Praxis in Deutschland, die eines der modernsten phlebologischen 3-D-Ultraschallgeräte einsetzt, wie es sonst nur in klinischen Einrichtungen zur Verfügung steht. Eine weitere Besonderheit unseres Privatinstituts ist, dass die 3-D-Ultraschalluntersuchung (Sonografie) von Dr. Netzer als Behandler selbst durchgeführt wird. Das heißt, Sie werden zur diagnostischen Abklärung an keine zusätzliche Facheinrichtung überwiesen.

Wie wird ein Postthrombotisches Syndrom behandelt?

Eine wirkliche Heilung lässt sich in den meisten Fällen nicht erreichen. Grundsätzlich zielt die Therapie darauf ab, die Symptome zu lindern, den Durchfluss des Blutes im Gefäß zu verbessern und ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Das konsequente Tragen von Kompressionsstrümpfen ist in der Regel die Basis der Behandlung. Auch regelmäßige Bewegung kann einen wichtigen Beitrag leisten.

Abhängig von der Schwere und Ausprägung eines Postthrombotisches Syndroms lassen sich mit den von uns angewandten minimal-invasiven operative Therapieverfahren – zum Teil erhebliche – Verbesserungen erzielen.