Behandlung

Radiofrequenztherapie, Radiowellentherapie München

Krampfadern entfernen – ohne Schnitte und ohne Narben

Die Radiofrequenz- oder Radiowellentherapie ist ein modernes Katheterverfahren zur besonders sanften Behandlung von Krampfadern. Als minimal-invasives Verfahren stellt es eine schonende Alternative zu klassischen Operationsverfahren wie dem Stripping dar.

Zur Durchführung wird ein Katheter mit elektrifizierbarer Spitze in das zu behandelnde Gefäß (Vene) eingeführt und die Spitze dann unter Wechselstrom gesetzt. Dadurch wird die angrenzende Venenwand auf präzise 120°C erhitzt und schrittweise auf der gesamten  erkrankten Strecke zersetzt. Die so destruierte (zerstörte) Vene wird von den Körperzellen abgebaut (resorbiert).

Für welche Form von Krampfadern ist die Radiofrequenztherapie geeignet?

Die Radiofrequenztherapie ist sicher und eignet sich für gerade und langstreckige Venen. In erster Linie sind dies erkrankte Stammvenen (große und kleine Rosenvene) sowie bestimmte Astvenen. Selbst sehr große Krampfadern lassen sich mit der Radiofrequenztherapie ohne Schnitte und Narben entfernen: Es gibt keine Stammvene, welche für das Verfahren „zu groß“ wäre.

Stark gewundene Venen können wegen der relativ starren Spitze nicht passiert werden, sehr oberflächlich gelegene Venen sind ebenfalls ungeeignet, da der Abbau der behandelten Venen sehr langsam geschieht und diese Venen über Monate noch sicht- und tastbar wären.

Radiofrequenz Krampfadern Muenchen - Radiofrequenztherapie

Europaweit einzigartig

Um auch die komplexesten Fälle von Venenerkrankung ohne jeden Schnitt extrem schonend durchzuführen, kombinieren wir deshalb die Radiofrequenztherapie (Radiowellen) mit anderen Katheterverfahren wie der Wasserdampfverödung (auch Heißdampf-Venenbehandlung oder Steam Vein Sclerosis).

Dr. Netzer ist europaweit der einzige Experte auf dem Gebiet der Venenchirurgie, der zwei oder mehr unterschiedliche Katheterverfahren wie zum Beispiel Radiofrequenz- und Heißdampftherapie simultan entsprechend den unterschiedlichen Venentypen (gerade, gewunden) einsetzt. Dadurch wird eine einzigartige All-in-One-Behandlung der Krampfadern möglich, selbst, wenn beide Beine betroffenen sind.

Bei herkömmlichen Vorgehensweisen wird  meistens die Radiofrequenztherapie oder das „Stripping“ der Stammvenen ergänzt mit Verfahren wie der Mini-Phlebektomie, das allerdings Narben hinterlässt und in der Regel auch mit Einblutungen (= Blutergüsse) einhergeht.

Bei diesem „Häkeln“ der Astvenen (also der Mini-Phlebektomie derselben), werden sehr häufig Lymphgefäße und Hautnerven verletzt. Deshalb wendet Herr Dr. Netzer dies Verfahren nicht mehr an, sondern behandelt Astvenen mit Heißdampf. Die Nebenwirkungen des Häkelns treten dabei nicht auf.