Sicherheit, Qualitätsmanagement und Hygiene
Im Folgenden erfahren Sie unsere Standards – fragen Sie wegen mehr Details gerne bei uns, unserer Klinik oder den für uns zuständigen Aufsichtsbehörden nach.
Unser Motto lautet: "Safety First!" - Warum wir auch Patienten aus dem Ausland nur in Deutschland behandeln lesen Sie hier.
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Ausbildung und Erfahrung
- Am Privaten Institut für Chirurgie werden alle Patienten vom Leiter selbst, Dr. med. Florian Netzer operiert.
- Dr. Netzer hat nach seinem 6-jährigen Medizinstudium eine 6-jährige Facharztausbildung zum Facharzt für Chirurgie an verschiedenen Kliniken durchlaufen, umfassend u.a. die Teilgebiete Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Bauchchirurgie, Plastische Chirurgie.
- Er ist seit 1993 selbständig tätig und auf Venenchirurgie spezialisiert und hat viele Tausend Veneneingriffe durchgeführt.
- Er bildet andere Ärzte in den Kathetertechniken aus und hat Kathetertechniken modifiziert, verbessert und an die hohen hygienischen Ansprüche unseres Instituts angepasst.
- Er hat mehrere Tausend Katheterbehandlungen der Venen durchgeführt und hat jährlich andere Ärzte aus Europa und Übersee zu Fortbildungsbesuchen zu Gast.
- Er forscht auf diesem Gebiet der Venenchirurgie, ist Autor des Werkes „Das Venenbuch“ (Schlütersche Verlagsgesellschaft) und führt an seinen OP-Tagen in der Klinik (bis zu dreimal wöchentlich) oft mehr als 10 dieser Eingriffe pro Tag aus
Sicherheit im OP und in der Klinik
- Unsere Behandlungen werden ausschließlich an einem Operationszentrum und einer Klinik in München ausgeführt und nicht in einer Praxis oder „Praxisklinik“.
- Bei jeder Katheterbehandlung ist – auch bei Ausführung in örtlicher Betäubung – stets ein erfahrener Facharzt für Anästhesie dabei, der den Patienten ständig überwacht und betreut und sofort eingreifen kann, wenn es zu irgendeinem Zwischenfall kommt. Die ausgedehnte Lokalanästhesie (örtliche Betäubung), wie sie für eine ordnungsgemäße Katheterbehandlung nötig ist, braucht eine ausreichende Menge an örtlichen Betäubungsmitteln wie Xylocain oder Mepivacain, die als seltene unerwünschte Nebenwirkung Herzrhythmusstörungen oder schwere allergische Schockzustände bzw. Krampfanfälle hervorrufen können. Derartige Komplikationen sind zwar sehr selten, aber gravierend. Der stets anwesende Anästhesist ist also nötig, um solche Gefahren sofort abzuwenden.
- Nach der Behandlung verbringen unsere Patienten noch eine bis mehrere Stunden unter der Obhut von diplomierten Fachschwestern und Ärzten im „Aufwachraum“ unter ständigem Monitoring, bis sie beschwerdefrei und sicher nach Hause oder ins Hotel oder auf die Klinikstation entlassen werden können: nur so ist gewährleistet, dass auch nach der Behandlung der Patient optimal versorgt ist.
- Nach der Behandlung stehen unseren Patienten rund um die Uhr und den Kalender („24/7“) unsere Ärzte zur Verfügung.
- Unsere OPs sind mit allen Geräten, Medikamenten, Instrumentarien und Fachpersonal so bestückt, dass auch eine schwere Komplikation wie eine Wiederbelebung sofort und ohne jede Zeitverzögerung durchgeführt werden könnte.
Hygiene
- Obwohl es so gar nicht verlangt wird, führen wir alle unsere Katheteroperationen ausschließlich in Operationssälen durch, welche der höchsten Reinheitsklasse „1 B“ entsprechen. Diese Säle sind mit entkeimter Reinluft über ein „Laminar-Flow-System“ so ausgestattet, dass diese Luft mit Überdruck über dem OP-Tisch fließt und Verkeimung von außen optimal vermeidet.
- Nur in Sälen dieser höchsten Reinheitsklasse dürfen z.B. Gelenkersatz-Operationen durchgeführt werden, an die man die höchsten hygienischen Ansprüche überhaupt in der Chirurgie stellt.
- Wir arbeiten ausschließlich (und ausgesprochen großzügig) mit sterilem Einweg-Abdeckmaterial (hoher Preis).
- Alle unsere Ärzte und OP-Schwestern und Assistenzärzte am OP-Tisch werden genauso steril für jede neue Behandlung eingekleidet, wie für einen Gelenkersatz und sind ausgebildete Ärzte, OP-Schwestern oder Operationstechnische Assistenten/innen. Nur Personal mit diesen diplomierten Berufsbezeichnungen hat eine Ausbildung im Umgang mit sterilen Instrumenten und Geräten, die es ihm erlauben, eine OP hygienisch völlig einwandfrei durchzuführen. Arzthelferinnen (medizinische Fachangestellte) und andere ähnliche Berufe (auch diplomierte Krankenschwestern/-pfleger ohne Fachweiterbildung) haben nicht die erforderliche Qualifikation zu dieser Tätigkeit.
- Alle unsere Katheter werden garantiert nur einmal verwendet: eine erneute Sterilisation der Katheter ist nicht möglich. Ihre Wiederverwendung, wie sie leider immer öfter gemeldet wird, kann z.B. getrocknetes Blut des einen Patienten in den Körper des nächsten Patienten bringen! Wir geben jedem unserer Patienten nach der OP seinen individuellen Katheter mit, damit klar ist, dass er nicht noch einmal „aufbereitet“ und verwendet werden kann. Zum Thema „Aufbereitung“ und „Wiederverwendung“ von Kathetern, sehen Sie bitte auch die unten aufgeführte Studie.
Die Klinik
Die Iatros-Klinik in München ist eine hochmoderne Klinik mit 5 OP-Sälen der höchsten Reinheitsklasse („1 B“), geleitet von drei erfahrenen Fachärzten für Anästhesie (Dr. Girisch, Dr. Hattensberger, Dr. Schmitt-Hausser).
In der Klinik werden pro Tag bis zu 70 Eingriffe, meist ambulant, aber auch stationär vorgenommen.
In den meisten Breichen (siehe OP-Säle) werden die vorgeschriebenen Hygienestandards für die durchgeführten Eingriffe „übererfüllt“, d.h. noch einmal strenger gehandhabt.
Die chirurgischen Instrumente werden in einer klinikeigenen Sterilisationseinheit von Fachpersonal aufbereitet und unter strengen Kontrollen (protokolliert) sterilisiert.
Standards, wie in der Iatros-Klinik, können nur in solchen professionellen Operationszentren oder entsprechenden Kliniken gewährleistet werden: eine Praxis oder auch eine „Praxisklinik“ (das ist eine Praxis mit Übernachtungsmöglichkeit für wenigstens einen Patienten bei Bedarf) kann nach unserer Einschätzung diese hohen hygienischen und personellen Voraussetzungen schlicht aus wirtschaftlichen Gründen nicht leisten.
Um stets unter optimalen hygienischen Bedingungen operieren zu können und bestmögliche Sicherheit, auch für den Notfall, zu gewährleisten, haben wir uns – trotz der höheren Kosten – entschlossen keine Eingriffe in den eigenen Räumen vorzunehmen. Wir führen vielmehr alle Katheterbehandlungen und Venenoperationen nur in der Iatros-Klinik aus, die personell und technisch den gewünschten, außerordentlich hohen Standard bietet.
![]() Iatros Klinik Hygiene Zertifikat |
![]() Iatros Klinik ISO-Zertifizierung |
![]() Iatros Klinik ISO-Zertifizierung Anästhesiologie |
Technische Ausstattung
Eine optimale Ausstattung, die stets auf dem neuesten technischen Stand ist, bedeutet für ein Institut wie das Unsere ständig hohe Investitionen. Durch unsere fachliche Spezialisierung und die hohe Zahl an gleichen Behandlungen ist dies für unser Institut möglich und wir legen darauf größten Wert.
Deshalb verfügen wir unter anderem über
- moderne farbcodierte Duplex-Sonografie von General Electrics
- mehrere Radiofrequenzgeneratoren (für den unwahrscheinlichen Fall eines Ausfalls während einer Behandlung)
- eine hochmoderne Thermographie-Einheit
- technisch „up-to-date“ Plethysmographie (Volumenänderungsmessung in den Extremitäten)
- den leistungsstärksten Neodym-YAG-Laser der Firma Candela
- das modernste „steam-vein-sclerosis“-Gerät („SVS“) zur Heiß-Dampf-Injektion in erkrankte Venen
- eine neue komplette Endoskopie-Einheit zur Entfernung erkrankter Stammvenen mittels Endoskopie
Das Personal
In der Klinik werden die Patienten rund um die Behandlung/Operation ausschließlich von medizinischem Fachpersonal mit deutscher Fachausbildung betreut:
- Operationsschwestern: diplomierte Krankenschwestern mit einer mehrjährigen Zusatzausbildung (und Prüfung) als OP-Schwester, erfahren auch in den größten und kompliziertesten Eingriffen und deren optimaler steriler Ausführung auch unter Stress.
- Operationstechnische Assistentinnen („OTA“): gleichgestellt mit der tradiert ausgebildeten OP-Schwester (s.o.).
- Fachärzte für Anästhesie: Ärzte, die nach ihrem mindestens 6-jährigen Medizinstudium eine 5-jährige Ausbildung (mit Prüfung) zum Facharzt/zur Fachärztin für Anästhesie durchlaufen haben. Spezialisten für alle Arten der Betäubung (von örtlicher Betäubung bis zur Vollnarkose), der Notfallmedizin und Wiederbelebung.
Nur ein großes OP-Zentrum oder eine entsprechende Klinik kann auch bei Katheterbehandlungen solches Fachpersonal stets zur Verfügung stellen.
Wir arbeiten ausschließlich so.
Fortbildung
Das gesamte ärztliche und nicht-ärztliche Personal des Instituts wird ständig intern und extern fortgebildet und in seinem Erfolg auch geprüft.
Unsere Ärzte,vor allem der Leiter des Instituts, Dr. Florian Netzer, besuchen weltweit Kongresse und Fortbildungen zum Thema Gefäß- und Venenchirurgie, was durch die Bayerische Landesärztekammer registriert wird.
Versicherung
Alle unsere Ärzte sind ausgezeichnet haftpflichtversichert.
Der Leiter des Instituts, Dr. med. Florian Netzer (Facharzt für Chirurgie) ist seit vielen Jahren bei der soliden und renommierten „Bayerischen Versicherungskammer“ mit sehr hohen Garantiesummen versichert.
Nur so ist gewährleistet, dass einem Patienten im unwahrscheinlichen Schadensfall angemessen hohe Entschädigungssummen zukommen.
Kosten für Sicherheit und Hygiene
Natürlich kosten all diese Maßnahmen zur optimalen Sicherheit und Hygiene viel Geld: die optimale Ausstattung eines OPs mit Reinluft-Klimaanlagen, optimaler Beatmung, modernen Monitoren und wirklich qualifiziertem Fachpersonal (Fachärzte für Anästhesie, OP-Schwestern, Fachschwestern für Anästhesie, etc.) ist immens teuer.
Ebenso ist es teuer, für jeden Patienten neue, original verpackte sterile Katheter z.B. der Firma VNUS (Covidien), zu verwenden: wesentlich preiswerter wäre es, die Katheter von entsprechenden Firmen „mit Garantie“ aufbereiten zu lassen.
Dennoch sind wir unbeirrbar der Meinung, an der Sicherheit und Hygiene keinesfalls sparen zu wollen und unseren Patienten optimale Bedingungen bieten zu müssen.
Das bedingt höhere Kosten, deshalb sind wir manchmal deutlich teuerer als Mitbewerber.
Bitte vergleichen Sie dazu die Leistungen.











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