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Patienten Fragen, lange Venen Operation, Krampfadern |
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Treten Krampfadern immer wieder auf?
Gewebe altert und die Venenklappen werden mit zunehmendem Lebensalter immer weniger und verlieren an Funktion. Somit ist das erneute Auftreten von Krampfadern nach einer Behandlung natürlich nie auszuschließen.
Werden Krampfadern nach einer Operation stärker?
Nach einer gewissenhaft ausgeführten Operation der betroffenen Venen und möglichst gründlicher Beseitigung aller Ursachen, gibt es dafür keinen Grund.
Warum führen nicht mehr Ärzte die Radiowellenkatheter-Behandlung oder die endoskopische Operation durch?
Beide Methoden erfordern spezielle Kenntnisse und den Erwerb bestimmter Fähigkeiten und sind darüber hinaus auch – so sanft sie sind – mit hohem technischen Aufwand (und entsprechenden Investitionskosten) verbunden. Gerade die Radiowellenkatheter-Behandlung sollte wirklich nur von Chirurgen mit sehr viel Erfahrung auf diesem Gebiet ausgeführt werden: nur diese können sicher gewährleisten, dass die Katheterspitze wirklich korrekt an der Einmündung in das tiefe Venensystem (also weder zu tief, noch zu weit davon entfern) zu liegen kommt und so ein optimales Ergebnis erzielen.
Nur mit der Methode sehr erfahrene Chirurgen können außerdem auch andere als nur die Stammvenen mit diesen Kathetern behandeln und können so wirklich auf Schnitte verzichten.
Dies erfordert aber einen jahrelangen Tariningsprozess.
Ist die Schaumverödung genauso wirksam wie eine Radiowellenkatheterbehandlung?
Bei der Behandlung der Venenstämme und der Verbindungsvenen mittels Schaum sind den Behandlern bestimmte Einschränkungen auferlegt, die sie nicht umgehen können. Damit sind die Möglichkeiten der Schaumverödung limitiert.
Sie eignet sich aber sehr gut zur Nachbehandlung nach erfolgreicher Operation der Venenstämme, zur Beseitigung störender Seitenäste.
Die konventionelle Chirurgie besteht kompromisslos auf der „Crossektomie“, der Unterbindung aller Seitenäste in der Leiste. In der Radiowellenchirurgie kommt dies nicht vor. Ist das ein Nachteil?
Nach dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand ist das kein Nachteil. Die Radiowellenkathetermethode ist – weil sie recht neu ist – wesentlich besser wissenschaftlich dokumentiert als die althergebrachte Stripping-Methode. Die Ergebnisse einer langjährigen Nachkontrolle mittels Radiowellen operierter (und nicht „crossektomierter“) Patienten, ergab keinen Vorteil der Stripping-Methode mit dem Leistenschnitt und den Unterbindungen.
Wie lange muss man nach einer OP die lästigen Kompressionsstrümpfe tragen?
Das hängt ganz von dem gewählten Op-Verfahren ab: während man nach einem konventionellen Stripping die Strümpfe meist 6 – 12 Wochen Tag und Nacht tragen muss, verwenden unsere Patienten nach einer Radiowellenbehandlung oder einer endoskopischen Operation die Strümpfe in der Regel nur drei Tage.
Wie lange kann man nach einer Venen-Operation nicht arbeiten?
Das hängt ganz von der verwendeten Methode ab: während viele Patienten nach einem konventionellen Stripping 2 – 3 Wochen lang nicht arbeiten können, stehen sehr viele unserer Patienten nach einer Radiowellenkatheter-Behandlung bereits am nächsten Tag wieder im Beruf.
Wie lange kann man nach einer Venen-Operation keinen Sport treiben?
Das hängt ganz von der gewählten OP-Methode ab: während die Stripping-Patienten in der Regel erst nach 4 – 6 Wochen wieder Sport treiben können, dürfen etwa unsere mit Radiowellen-Katheter behandelten Patienten meist bereits nach 48 Stunden wieder Sport treiben, die Patienten nach einer endoskopischen Stammvenenentnahme dürfen bei uns meist nach 72 Stunden wieder sportlich aktiv werden.
Können nach der Laserbehandlung von Besenreisern braune oder weiße Flecken auftreten?
Das ist nicht ganz ausgeschlossen. Das von uns verwendete, sehr schonende und derzeit modernste Lasersystem erzeugt wohl die wenigsten braunen oder gar weißen Flecken, es ist aber im Einzelfall dennoch denkbar.
Zahlt meine Kasse die Operation?
Besuchen Sie hierzu bitte den Navigationspunkt "Behandlungskosten“, dort wird das sehr genau erklärt.
Braucht man denn die entfernten Venen – gar Venenstämme – nicht? Wohin fließt das Blut nach deren Ausschaltung oder Entfernung?
Die bei der Behandlung entfernten oder ausgeschalteten Venen sind leider defekt und haben deshalb bereits vor der Behandlung nichts mehr zum venösen Rückstrom beigetragen, sobald sich der Patient in der Senkrechten befand. Ihre Entfernung verschlechtert daher die venöse Durchblutung nicht: im Gegenteil, durch ihre Entfernung wird der Blutstrom auf andere, gesunde (in der Regel tief liegende) Gefäße umgeleitet, die normal funktionieren. Dadurch wird der venöse Rückstrom verbessert und Stauungen abgebaut.
Sind denn die bei der Behandlung entfernten oder zerstörten Venen nicht wertvolle Ersatzteile, wenn man einmal einen Bypass braucht?
Nur gesunde Venenstämme sind in der Lage als Bypass zu dienen. Eine zur Krampfader degenerierte Vene kann man dafür leider nicht mehr verwenden und deshalb steht der Vorteil der verbesserten venösen Durchblutung deutlich höher, als die fragliche Verwendbarkeit als Bypass. Eine gesunde Stammvene aber sollte – genau aus diesem Grunde – nicht angetastet werden.
Kann man einen „offenen Fuß“, ein Ulcus cruris operieren?
In sehr, sehr vielen Fällen kann man Patienten mit Ulcus cruris sehr gut mit relativ einfachen Operationen behandeln. Auch Fälle, in denen das Bein schon seit vielen Jahren ein Ulcus aufweist, lassen sich in bis zu 80 % der Fälle so langfristig verschließen.
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