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Frühjahr 2012 ohne Krampfadern - jetzt Termin vereinbaren Nutzen Sie unsere kostenlose individuelle Therapieempfehlung narbenfrei, schmerzlos, sofortige Arbeitsfähigkeit, kein Strumpf Mehr als 20 Jahre Erfahrung - Dr. Florian J. Netzer
Frühjahr 2012 ohne Krampfadern - jetzt Termin vereinbaren1 Nutzen Sie unsere kostenlose individuelle Therapieempfehlung2 narbenfrei, schmerzlos, sofortige Arbeitsfähigkeit, kein Strumpf3 Mehr als 20 Jahre Erfahrung - Dr. Florian J. Netzer4

Endoskopisches Verfahren, minimalinvasive Behandlung

 

Die endoskopische Entfernung der langen Stammvene

Dieses ganz neue Verfahren stammt aus der Herz- und Gefäßchirurgie, wo es der besonders schonenden Entnahme der langen vorderen oberflächlichen Stammvene (Vena saphena magna) zur Verwendung als Transplantat als Bypass dient.

Weil die Methode so besonders schonend ist und zur besonders schnellen Regeneration nach der OP führt, haben wir sie in unser Repertoire erfolgreich aufgenommen und sehen damit sehr gute Ergebnisse.
Wir kombinieren an unserem Institut gerne diese Verfahren (das wir an der vorderen langen Stammvene, Vena saphena magna anwenden) mit einem Radiowellenkatheterverfahren der hinteren, kurzen Stammvene und der Verbindungsvenen ebenso, wie mit dem gleichzeitigen Besenreiser-Laser und eventuell einer Schaumverödung.

Die Behandlung

Durch einen kleinen Schnitt im Bereich der Innenseite des Oberschenkels, knapp oberhalb des Knies, wird ein spezielles Endoskop (also eine Videokamera) unter die Haut eingeführt und die erkrankte Stammvene sorgfältig und schonend nach allen Seiten vom umliegenden Bindegewebe befreit. Dabei werden vor allem auch alle seitlichen Äste der Vene sorgfältig mittels elektrischer Impulse verschlossen und durchtrennt.

Dies ist der ganz entscheidende Vorteil gegenüber selbst den vorsichtigsten Strippingverfahren: dort werden diese Seitenäste stets abgerissen und es kommt daher zu einer (erheblichen) Einblutung in den Oberschenkel. Nach der Lösung der Vene (ggf. erfolgt ein weiterer kleiner Schnitt in der Leiste), kann das gesamte Gefäß völlig gewaltfrei aus dem Bein entnommen werden.

Vorteile der Behandlung

  • Diese (technisch sehr aufwendige aber eben extrem schonende) Operation hat den ganz großen Vorteil in der sanften Lösung der Stammvene aus der Umgebung unter gleichzeitiger Durchtrennung der Seitenvenen ohne Blutung.
  • Gerade diese Einblutungen in den Oberschenkel, die bei jeder Form des Strippings unvermeidlich vorkommen, beeinträchtigen nach der Operation die Patienten sehr stark und sind der wesentliche Grund für die Notwendigkeit einer Kompressionstherapie bis in den Oberschenkel mit langen Strümpfen oft für 6 bis 12 Wochen.

Durch diese extreme Schonung des Gewebes empfehlen wir nur maximal einen Unterschenkelkompressionsstrumpf für 1 – 3 Tage und unsere Patienten nehmen praktisch gleich wieder ihre Arbeit und ihre sportlichen Aktivitäten auf.

Die Methode darf keinesfalls verwechselt werden mit der (heute als überholt geltenden) endoskopischen Operation der „Perforansvenen“ (auch ESPD, endoskopische subfasziale Perforans-Dissektion genannt)! Dieses Verfahren wird heute nur noch selten und von wenigen Ärzten in besonderen Fällen von offenem Bein angewandt und wird aber zunehmend verdrängt, durch andere Vorgehensweisen.

Weil die Behandlung hohe Anforderungen an die technische Ausstattung der Klinik und an die operativ-endoskopische Erfahrung des Operateurs stellt, wird sie außerhalb ihrer Verwendung in der Gefäß- und Herzchirurgie praktisch nicht angeboten. Wir sehen hier aber eine wunderbare Ergänzung zu den anderen bei uns praktizierten sanften Methoden (wie z.B. der Radiofrequenztherapie).

In der Kombination mit Radiofrequenztherapie (VNUS-Closure), dem Besenreiser-Laser und der Schaumverödung in derselben Sitzung wird diese Behandlung an keinem anderen uns bekannten Institut in Europa angeboten.

Gerade bei den Patienten, bei welchen aus verschiedenen Gründen die Radiowellenkatheter-Behandlung nicht vorgenommen werden kann, ist die endoskopische Venenoperation eine hervorragende Alternative zu dem sonst nötigen konventionellen Stripping.